• Friedensgebet

    Wissenschaftliche Studien haben mittlerweile bewiesen, dass ein „gefühltes“ Gebet wesentlich wirksamer ist, als ein gesprochenes. Wenn wir Frieden in uns fühlen oder ein Gefühl dafür entwickeln, wie sich eine friedvolle Welt anfühlt, würde sich diese „Schwingung“ auch mehr und mehr im Außen manifestieren. Es zeigte sich, dass Gewalt und Kämpfe in Gegenwart von „Frieden fühlenden“ Menschen, umgehend abnahm. Vielleicht trägt ja das folgende Gedicht ein bisschen zum Frieden in unserer Zeit bei… Ich veröffentliche es ohne copy right – wenn ihr es „fühlen“, teilen und ein bisschen um die Welt schicken möchtet – von Herzen gerne! Friedensgebet Ich fühle Frieden wo immer ich auch bin. Ich sehe Frieden in jedem…

  • Loslassen

    Du lässt mich los und gibst mich neuem Leben an die Hand. Allein der Glaube an den Kreis, dem nie etwas verloren geht, hält dich in dieser Welt. Du öffnest Tür und Tor, reißt Mauern ein, brichst alte Schlösser auf und schaust mir nach, wie ich nicht gehen will. Nur der Moment, den du durch meine Augen siehst, der wird für immer sein. Denn was Verstand und Form annimmt, begibt sich in Vergehen. Doch was sich aufgibt und sich löst, das hat Bestand, wird ewig sein. Du lässt mich los und gibst mich frei für meinen Weg. Du weißt es nur noch nicht, doch bist Du schon ein Teil davon.…

  • Geboren in die Göttlichkeit

    So erdennah ist deine Liebe, zum Weinen schön, getragen vom Gebet der Hoffnung, im Wissen um das Wiederseh’n. Ein stilles Überlassen, der Wahrheit Raum zu geben, im Sein und Fließen dich zu spür‘n und Ewiges im Jetzt zu leben. Die Zartheit deiner Lippen, das Streicheln deiner Hand, vereint nun Tod und Leben, denn du hast mich erkannt. Wir sind in dieser Welt und lieben, so klar, so tief, so weit. Mond und Sonne sind auf Erden, geboren in die GÖTTLICHKEIT.

  • Lebensbaum

    Ich umarme meinen Baum und schließe meine Augen, so kann ich deine Liebe spür’n und sie trägt mich zum Glauben. Dein Herzschlag pocht durch seinen Stamm. Ich kann dich atmen hören. So fühl‘ ich, du bist überall und nichts kann uns zerstören. Du bist mein Schatten, bist mein Licht, du bist mein ew’ger Traum. Von der Wurzel bis zur Krone bist du mein Lebensbaum. Du trägst mich weit aus dieser Welt hinauf in uns’re Stadt. Du bist mein Weg und bist mein Ziel, das einzig Zukunft hat.

  • Mystischer Garten

    Mein zauberhafter Garten liegt wundersam geborgen in jederzeit und überall und trägt mich in das morgen. Die Liebe uns’rer Zeder und all der Blütenbäume verbreiten zarten Rosenduft und öffnen neue Räume. Von ferne rauscht ganz leis das Meer, das uns nach Hause rief und du bist seinem Klang gefolgt, bis ich in dir entschlief. Und hie und da blitzt durch die Blätter in lächelnd-weiser Stille ein Engel in Zufriedenheit und bringt den Kelch der Fülle.

  • Traumzeit

    Die Traumzeit ist zu Ende, denn was geschrieben stand, gibt sich in Deine Hände. Du löst das letzte Band. Du gleitest durch die Nebel, durchdringst nun jede Wand und ich flieg dir entgegen, ergreife deine Hand. Der Reiter auf dem Pferde verharrt ganz still und schweigt. Er fühlt das Stirb und Werde und hält sein Haupt geneigt. In andachtsvoller Stille löst sich, was gehen muss. Es ist Dein höchster Wille, der Weisheit letzter Schluss. Mein Weg wird dir zum Leben. Dies ist die neue Welt. Es ist das Nehmen und das Geben, was uns im Atem hält.

  • Satyavan

    Wir sind wie Regenbogen auf Gottes grünem Strahl, wenn ich ihn klingen höre, dann hab ich keine Wahl. Der Mond er löst sich leise und schwebt hinauf ins All, dort trifft er seine Sonne, geht auf im Feuerball. Wir kreisen wie die Adler um unsre Silberschnur, umschlingen uns in Schlieren und folgen Deiner Spur. Wir winden uns im Kreise in die Unendlichkeit, verschmelzen auf die Weise, die unsern Geist befreit. Ich trinke deine Farben, werd eins mit dir und weit, verglüh‘ mit dir im Sternenlicht zu wahrer Seligkeit.

  • Engelskuss

    Einmal alle hundert Jahrewerden Engelsflügel sich berührenvon einem unsichtbaren Paareund die Welt wird es dann spüren. Die Erde hält den Atem an, wenn leise Feder Feder streift. Es hebt ein stilles Singen an, das nach der Menschen Herzen greift. Der Hauch im Donnerknall verhallt – wir hör’n der Liebe stilles Rauschen.Der Geist spricht stumm „ich komme bald“, während wir dem Frieden lauschen. So still wie sie gekommen sind, sind beide Engel wieder fort. Wir suchen sie noch lang im Wind, doch sind sie längst schon nicht mehr dort. Sie sind nach Haus zurückgekehrt, um dort den Atem zu erfassenund Menschen wird der Blick verwehrtwie sie von ihm sich lieben lassen.…

  • Ein wartendes Herz

    Am Strand in stiller Einsamkeitfühl ich zärtlich deine Hand.Die See scheint mir so groß und weitdoch spannt sich hier ein stummes Band. Zwischen Horizont und Meerschlägt irgendwo ein Herz für mich.Ich komme immer wieder her,denn hier am Strand erwart‘ ich dich. Ich spüre es, du bist am Lebenund du weißt, ich bin dir nah.In Träumen höre ich dich redenund eines Tages bist du da. Der Morgenstern führt dich nach Haus.Dein Herzschlag fliegt mir zu im Windund ich schick meins aufs Meer hinausbis deins und meins zusammen sind.

  • Wehen des Windes

    Wenn der Wind dich erreicht und das Alte weicht, wenn die Fesseln sich lösen von deinem Wesen, wenn der Wind dich durchdringt und Singen erklingt, er die Mauer sprengt, die dein Herz beengt, wenn der Wind dich treibt und nichts mehr so bleibt, weil du erkennst, was dich noch bremst, dann lösen sich Felsen von deinem Herzen, dann bist du am Ende all deiner Schmerzen. Du hast ihn erkannt, den Diamant, der in dir schlummert und nach dir hungert. Denn das Wehen in dir führt dich zu mir. Ich bin der Wind und der Wind ist dein Glück. Und das Wehen des Windes ist die Musik.

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